Selbstfahrer

Island für Selbstfahrer – Hot Spot im Atlantik

Velkomin til Íslands


“Velkomin til Íslands” – Willkommen in Island! Island können Sie auf verschiedene Art entdecken. Besonders intensiv erleben Sie die atemberaubende Landschaft mit ihren Gletschern und Geysiren auf eigene Faust. Eine ideale Kombination für Erstbesucher, die Island im Privatwagen auf der Ringstraße erkunden wollen, ist eine Selbstfahrer-Rundreise auf einer vorgeschlagenen Route.

Sie sind auf eigene Faust unterwegs, müssen sich aber nicht selbst um Ihre Unterkünfte kümmern. Auch an die Vorschläge sind Sie nicht gebunden. Lediglich an zwei Tagen werden Sie auf der Selbstfahrer-Rundreise von Marco Polo von einem Scout begleitet, in der restlichen Zeit haben sie freie Fahrt.  1340 km liegen vor Ihnen, dann haben Sie die Atlantikinsel einmal umrundet.

Selbstfahrer-Rundreise von Marco Polo

Der Vorschlag der Länderexpertin von Marco Polo hat Schlammlöcher und Gletscherzungen,  malerische Fjorde und tosende Wasserfälle, Vulkanlandschaften, in denen massenhaft violettblaue Lupinen blühen, Weiden mit den weltberühmten Islandponys und natürlich das Meer im Programm. Sie rät, auf keinen Fall einen Stopp an der Gletscherlagune Jökulsárlón zu verpassen. Auf den Eisschollen treiben Robben, die sich die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Von einem Einheimischen erfahren Sie, dass der nahe gelegene Strand “Diamond Beach” heißt – wegen der Millionen glasklaren Eisbrocken, die wie glitzernde Diamanten über den schwarzen Lavasand verstreut liegen. Beim Stichwort Eis fällt Islandkennern das angeblich beste Speiseeis Islands ein:  beim Gasthof Brunnholl in Höfn, direkt vom Bauern.

Für die Marco-Polo Rundreise wurden Standard-Hotels zur Übernachtung ausgesucht, teils in Bauerngasthöfen. Anreisen können Sie täglich mit einem Linienflug (Economy) mit Icelandair z. B. von Frankfurt, Hamburg, Berlin oder München nach Keflavik und zurück. Der Flugpreis ist im Reisepreis enthalten, ebenso der Mietwagen, zum Beispiel ein VW Golf. Weitere Details erfahren Sie in der Reisebeschreibung.

Die Saison ist kurz und die Nachfrage groß – planen Sie also rechtzeitig!

“Island ohne seine Bäder wäre wie ein Auto ohne Räder”

“Island ohne seine Bäder wäre wie ein Auto ohne Räder”, sagt ein Einheimischer. Nicht in jedem Ort gibt es eine Dorfkneipe – aber einen Hot Pot gibt es immer. Stoppen Sie bei der Secret Lagoon am Golden Circle und lernen Sie das liebste Hobby der Isländer kennen: ein Bad in heißen Quellen. Angeblich gibt es keinen besseren Ort, um Geschäfte zu machen, über Politik zu diskutieren oder einfach nur den neuesten Klatsch auszutauschen. Ach ja, und natürlich um zu relaxen.

Jökulsárlón („Gletscherflusslagune“)

Es gibt drei sehr unterschiedliche Nationalparks in Island. Der größte Nationalpark Islands und den zweitgrößte in Europa ist die Umgebung des Vatnajökull, Europas größter Gletscher. Direkt neben dem Vatnajökull liegt die Gletscherlagune Jökulsárlón. Sie entstand in den frühen Jahren des letzten Jahrhunderts. Während der kleinen Eiszeit zwischen 1600 und 1900 hatte sich der Vatnajökull einige Kilometer ausgedehnt. Ab den 20er Jahren zog er sich massiv wieder zurück. Die bis dahin entstandenen Gletschermoränen formten die Lagune. 

Foto: annca

Jökulsárlón selbst liegt einige Meter unter der Wasseroberfläche des Atlantik. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich die Lagune ganz mit dem Meer verbindet.

Sie sehen Robben, die in der Lagune und vor der Küste schwimmen oder sich auf einem der treibenden Eisberge entspannen, Küstenseeschwalben und eine Reihe anderer Vögel, und mit etwas Glück auch Papageitaucher.

Jökulsárlón ist aufgrund ihrer atemberaubenden Schönheit eine der beliebtesten Attraktionen und Filmkulissen des Landes. Szenen der beiden James Bond-Filme „Stirb an einem anderen Tag“ und „Im Angesicht des Todes“ wurden hier gedreht, ebenso “Tomb Raider”, „Batman Begins“ und „Interstellar“. Die Gletscherlagune Jökulsárlón diente außerdem als Kulisse für Musikvideos zu Songs wie Holocene von Bon Iver, I’ll show you von Justin Bieber sowie Gerua aus dem Bollywood-Film Dilwali mit Shah Rukh Khan und Kajol.

Es lohnt sich, für die Fahrt entlang der Südküste zur Jökulsárlón-Lagune etwas mehr Zeit einzuplanen. Die Lagune ist das ganze Jahr über zugänglich. Nur bei tobendem Schneesturm in den Wintermonaten wird von einem Besuch abgeraten. Im Winter können Sie von Jökulsárlón aus auf Eishöhlenerkundung gehen und eine natürlich blaue Eishöhle im Vatnajökull-Gletscher besichtigen. Die Eishöhlen sind nur zwischen November und März zugänglich, am zuverlässigsten zwischen  Januar und Februar, und sollten niemals  ohne einen erfahrenen Guide besucht werden.

Djúpivogur – Route für Vogelbeobachter

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Wenn sie an die Fjorde im Osten der Insel fahren und einen Abstecher nach Djupivogur machen, bietet sich eine wunderbare Abwechslung und Gelegenheit zum Wandern auf der markierten Route für Vogelbeobachter an der Küste entlang. Im Sommer leben in dieser Gegend unzählige Vögel. Die Landzunge Búlandnes mit ihren zahlreichen Seen ist ein ausgewiesenes Gebiet für Vogelbeobachtungen, entsprechende Hinweistafeln hat man dort aufgestellt. Sie können in den Felsen Papageitaucher und Eissturmvögel entdecken.

Alte Häuser und ein kleiner Yachthafen prägen das Bild von Djúpivogur, einem über 400 Jahre alten Handelsplatz, dessen Einwohner noch heute vom Fischfang leben.  Im Zentrum steht “Langabúð”, ein 200 Jahre alter ehemaliger Laden, in dem Museum und Café untergebracht sind.

Beste Reisezeit

Eine Rundreise durch Island ist jedoch grundsätzlich zu jeder Jahreszeit möglich. Die ideale  Reisezeit für Island liegt in der regenärmsten und gleichzeitig wärmsten Zeit von Juni bis August. Hingegen ist in der Regenzeit von Oktober bis März öfter mit Niederschlägen zu rechnen. In den Monaten November bis März kann es sehr kalt werden. Von Juli bis August herrscht Hochsaison.
Im September verlassen die meisten Urlauber wieder das Land, obwohl genau jetzt der richtige Zeitpunkt wäre, um in Ruhe die Vulkanlandschaften, Wasserfälle oder die Hauptstadt Reykjavik zu erkunden. Das Reisewetter ist immer noch ideal, um alle interessanten Orte Islands ungestört zu entdecken. Dazu zählt insbesondere der “Goldene Circle” – die berühmtesten Sehenswürdigkeiten.

Reisen zur Nordlichtzeit

Die richtigen Bedingungen für eine Nordlichtreise in Island finden Sie zwischen Mitte November und Ende Februar. Allerdings erreicht die Regenwahrscheinlichkeit zu dieser Zeit ihren Hochpunkt. Um das faszinierende Natur-Farbspiel ansehen zu können, ist der Kompromiss bestimmt akzeptabel.
Polarlichter oder Aurora Borealis sind am ehesten in der Dunkelheit, d.h. zwischen 20 Uhr abends
und 4 Uhr morgens zu beobachten. Die Gletscherlagune Jökulsárlón ist ein sehr beliebter Ort, um Nordlichter zu beobachten und zuzuschauen, wie sie sich am Nachthimmel bewegen; die Lagune dient als atemberaubende Kulisse, wenn sich die Lichter im Wasser und Eis spiegeln.

Welche Kleidung brauchen sie für Island?

Während in der wärmsten Zeit des Jahres von Juni bis August reicht mittelmäßige Winterkleidung aus. Für Reisen in der Regenzeit sollten Sie sich mit schnelltrocknender Kleidung,
wasserfesten Schuhen, eine winddichten Jacke sowie eine wasserfeste Hülle für Ihr Reisegepäck eindecken. An Schal, Mütze und Handschuhe muss man sie sicher nicht erinnern.

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Reiseangebot Island für Selbstfahrer

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Titelfoto: Anget611